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Sebastian Klein

Für wen

(Berufs-)Imkereien

Im Sommer stehst du an den Völkern, im Winter holst du das Büro nach: Rechnungen an Wiederverkäufer, Chargen und Etiketten, das Bestandsbuch, die Unterlagen für die Kontrolle. Und das ganze Jahr über die Frage, warum dein Honig im Regal neben dem Importglas steht und niemand den Unterschied kennt. Ich bin selbst Imker, seit 2012 nach Bioland-Richtlinien, mit Hofladen und Online-Shop. Ich sorge dafür, dass man deinen Honig findet und bestellt – und baue dir die Abläufe so, dass sie nebenher laufen: am Stand, vom Handy, ohne dass deine Zahlen irgendwo hinwandern.

Ein Imker zieht ein Rähmchen voller Bienen aus dem Beutenkasten, dahinter eine sonnige Wiese und Wald
Imker seit 2012, mit Hofladen und Shop
Bioland-Imkerei Authentico
Imkerverband Rheinland
Bienensachverständiger
eigener Betrieb, Bio-Hof Solbach
Website und Shop für Imkereien gebaut
vorher genannt, kein Stundenkonto
Festpreise

Hundert Völker sind Vollzeit. Das Büro kommt obendrauf.

Eine Berufsimkerei läuft über eine, vielleicht zwei Personen. Die Saison bestimmt den Tag, nicht der Kalender: Im Mai schwärmt es, im Juli läuft die Schleuder, im August wird behandelt, und zwischendrin ruft der Bioladen an, weil der Sommerblütenhonig aus ist. Importhonig drückt den Preis im Regal, also lebt die Imkerei vom Direktverkauf und von Wiederverkäufern, die den Unterschied erklären können – und die wollen beliefert werden, wenn sie bestellen, nicht wenn Zeit ist.

Direktverkauf heißt aber auch: Man muss dich finden. Wer im Umkreis nach „Honig kaufen“ sucht, findet den Supermarkt und zwei Hobbyimker mit Facebook-Seite von 2017. Dein Hofladen hat keine Öffnungszeiten bei Google, deine Website zeigt den Stand von der Eröffnung, und die Weihnachtskunden vom letzten Jahr haben seitdem nichts mehr von dir gehört – weil im Dezember keine Zeit war, und im Januar auch nicht.

Und während draußen alles gleichzeitig passiert, wächst drinnen, was keiner anfasst: die Rechnung an den Hofladen, der Zettel mit den Behandlungsdaten, der ins Bestandsbuch muss, die Chargennummer, die aufs Etikett gehört, der Zukaufbeleg fürs Futter, den die Kontrollstelle sehen will. Wer Lebensmittel in Verkehr bringt, muss nachweisen können, was woher kommt. Wer Bienen behandelt, muss es dokumentieren. Wer Bioland draufschreibt, muss es jedes Jahr belegen. Keine dieser Pflichten ist neu. Sie fallen nur alle in die Monate, in denen du am wenigsten Zeit hast.

Was ich aus der eigenen Imkerei kenne

Ich imkere seit 2012, nach Bioland-Richtlinien, mit jährlicher Kontrolle, und bin Bienensachverständiger im Imkerverband Rheinland. Ich kenne das Chargenbuch, das Bestandsbuch, die Wachsfrage und das Gefühl, wenn ein Laden anruft und wissen will, welcher Honig in welchem Glas ist – und man im Ordner blättert, während der Kunde wartet.

Ich kenne auch die andere Seite: den eigenen Hofladen und Online-Shop, den Weihnachtsversand, die Frage, wie man einem Kunden in drei Sätzen erklärt, warum das Glas mehr kostet als das im Supermarkt. Für den Bio-Hof Solbach habe ich Website und Shop gebaut und betreue das E-Mail-Marketing. Und weil mir die Werkzeuge dafür gefehlt haben, habe ich mit crevaro eine Software für Imkereien und Höfe gebaut.

Was ich dir baue, habe ich vorher an mir selbst ausprobiert. Das heißt auch: Ich weiß, was in einer Imkerei nicht funktioniert – Systeme, die eine Stunde am Schreibtisch brauchen, wenn man eigentlich am Stand steht.

Vier Abläufe, die in fast jeder Imkerei hängen

Wiederverkäufer bestellen, du lieferst – ohne dreimal zu tippen

Heute: Der Bioladen schreibt eine Mail, der Hofladen eine WhatsApp, die Gastronomie ruft an. Du notierst, packst, lieferst, und die Rechnung kommt, wenn du dazu kommst. Manchmal zwei Wochen später, manchmal mit der falschen Menge, weil der Zettel inzwischen anders aussah.

Danach: Deine Wiederverkäufer bestellen über eine eigene Bestellseite – mit ihren Preisen, ihren Gebinden, ihrem Lieferrhythmus – oder weiterhin per Mail und WhatsApp. Egal auf welchem Weg: Die Bestellung wird zu Lieferschein und Rechnung, angebunden an dein Programm oder deine Buchhaltung. Der Kunde bekommt eine Bestätigung in deinem Ton. Zahlungserinnerungen laufen von selbst, freundlich, zweimal; erst dann landet es bei dir.

Was bei dir bleibt: Die Entscheidung, wer Honig bekommt, wenn er knapp wird. Und das Gespräch mit dem Laden, der seit zehn Jahren bestellt.

Charge, Standort, Etikett – in einer Minute auffindbar

Heute: Die Chargennummer steht auf dem Etikett, der Stand im Kopf, das Schleuderdatum im Kalender und die Sorte auf dem Eimer. Wenn der Laden fragt, aus welchem Jahr der Lindenhonig ist, blätterst du. Wenn die Kontrollstelle fragt, welche Völker an welchem Stand standen, blätterst du länger.

Danach: Jede Charge wird beim Abfüllen einmal erfasst – vom Handy, in einer Minute: Sorte, Stand, Schleuderdatum, Menge, Gläser. Daraus entsteht das Etikett mit der richtigen Nummer, und daraus die Antwort, wenn jemand fragt. Welche Charge in welchem Laden steht, siehst du, bevor der Laden anruft.

Was bei dir bleibt: Das Abfüllen. Und der Stolz auf den Lindenhonig von 2024, der wirklich gut war – jetzt mit Nummer.

Bestandsbuch und Kontrollunterlagen entstehen am Stand

Heute: Die Behandlung steht auf dem Zettel im Auto, die Fütterung im Kopf, der Zukaufbeleg fürs Futter in der Mailbox. Das Bestandsbuch wird im Winter nachgetragen – aus dem Gedächtnis. Vor der Kontrolle fängt das Suchen an.

Danach: Behandlung, Fütterung, Völkerzahl trägst du am Stand ein, vom Handy, ohne Netz, wenn es sein muss. Das Bestandsbuch führt sich daraus selbst. Belege, die per Mail oder als Foto kommen, werden erkannt und abgelegt. Der Ordner für Bioland und Veterinäramt ist vollständig, bevor jemand danach fragt – und eine Liste zeigt dir, was fehlt.

Was bei dir bleibt: Die Entscheidung, wann und womit du behandelst. Das Aufschreiben nicht.

Dein Honig wird gefunden – bevor der Laden anruft

Heute: Wer im Ort nach Honig sucht, findet dich nicht, weil es keinen Google-Eintrag gibt – oder einen mit der alten Adresse. Die Website zeigt drei Sorten von vor vier Jahren. Die Weihnachtskunden haben seit Januar nichts gehört. Dein bester Vertriebsweg ist der Zufall.

Danach: Dein Hofladen und dein Stand stehen bei Google mit Zeiten, Fotos und Sorten. Die Website sagt, was da ist, was es kostet und wie man es bekommt – auch um 22 Uhr. Wer einmal bestellt hat, hört von dir, wenn die Frühtracht da ist und wenn das Weihnachtsgeschäft anfängt: Newsletter, in deinem Ton, von dir freigegeben, zur richtigen Zeit im Jahr.

Was bei dir bleibt: Was du über deinen Honig erzählen willst. Das Foto vom Rapsfeld machst du. Dass es ankommt, dafür sorgt das System.

Sichtbar werden und verkaufen

Drei Module für die Imkerei – zum Festpreis

  • Dein Honig wird gefunden

    Google-Eintrag für Hofladen und Stand, Zeiten und Sorten überall gleich, Website so gerichtet, dass man sie im Umkreis findet.

    Ab 900 €

  • Deine Kunden bestellen

    Website mit Sorten, Preisen und Bezugsquellen – und wenn du willst, mit Shop für Privatkunden oder einer Bestellstrecke für Wiederverkäufer, die bei dir als Lieferschein und Rechnung ankommt.

    Website ab 2.900 € · mit Shop oder Bestellstrecke ab 4.900 €

  • Deine Kunden hören von dir

    Newsletter eingerichtet, Anmeldung im Laden und auf der Website, Redaktionsplan nach Imkerjahr: Frühtracht, Sommerhonig, Weihnachtsgeschäft.

    Ab 1.900 €

Alle Module und die Betreuung →

Das passt zu dir

Impuls

2 Stunden · 500 €

Du wählst die Richtung: Marke, Sichtbarkeit oder Abläufe. Zwei Stunden an deinen Abläufen, gern online, weil ich weiß, wie der Tag in einer Imkerei aussieht. Wir gehen den Weg einer Bestellung bis zur Rechnung durch, den Weg einer Charge bis aufs Etikett und den Weg eines Behandlungsvermerks bis ins Bestandsbuch. Du bekommst eine schriftliche Liste mit den drei Dingen, bei denen sich Automatisierung bei dir am ehesten lohnt – mit Aufwand und Zeitgewinn – und eine klare Aussage, was sich noch nicht lohnt. Für eine Imkerei ist das oft weniger, als man denkt, und das sage ich dir dann auch.

Zum Paket →

KI-Kompetenz kompakt

3 Stunden · 700 €

Für Imkereien mit Mitarbeitenden oder Saisonkräften: drei Stunden, in denen alle lernen, was diese Werkzeuge können, wo sie danebenliegen und welche Daten niemals hineingehören – Kundenlisten, Standorte, Preise. Mit schriftlicher Richtlinie, damit die Frage „darf ich das?“ einmal geklärt ist. Deckt zugleich die Pflicht aus der europäischen KI-Verordnung ab. Für den Ein-Personen-Betrieb ist das nicht nötig – dann reicht ein Satz im Impuls.

Zum Paket →

Praxistag

1 Tag · 1.500 €

Ein Tag, an dessen Ende ein Ablauf läuft, gebaut vom Team. Setzt drei bis acht Personen voraus, die mitmachen – in den meisten Imkereien gibt es die nicht. Wenn du mit zwei anderen Imkereien zusammenlegst, geht es; dann baut jeder den Ablauf, den er braucht, und alle verstehen danach, wie es geht. Sonst sind die Module aus Paket 04 oder Paket 05 der kürzere Weg.

Zum Paket →

Sichtbar werden und verkaufen

2–6 Wochen · Module ab 900 €

Google-Eintrag für Hofladen und Stand, Website mit Sorten und Preisen, Shop oder Bestellstrecke für Wiederverkäufer, Newsletter nach Imkerjahr – drei Module zum Festpreis, ab 900 €. Eingerichtet, erklärt und übergeben.

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Ein Prozess, fertig

2–4 Wochen · ab 4.500 €

Du nennst mir den Ablauf, der im Sommer am meisten liegen bleibt – meist die Rechnung an Wiederverkäufer oder das Bestandsbuch. Ich nehme ihn auf, wie er heute wirklich läuft, nenne dir einen Festpreis und baue ihn so, dass er vom Handy aus bedienbar ist, am Stand, mit einer Hand. Einweisung und Dokumentation inklusive. Vier Wochen später schauen wir gemeinsam, was er tatsächlich an Zeit bringt – und ob er die Saison überlebt hat.

Zum Paket →

Betreuung

monatlich · ab 350 €

Die monatliche Begleitung danach – Google-Eintrag, Newsletter und Website aktuell, genauso wie die Abläufe dahinter. Basis 350 €, Plus 650 € im Monat, zzgl. MwSt.

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„Ich kenne das Gefühl, wenn im Juli die Schleuder läuft und auf dem Schreibtisch der Stapel wächst. Dafür habe ich angefangen zu bauen.“

Sebastian Klein
Marketing und Abläufe für inhabergeführte Betriebe

Reden wir fünfzehn Minuten.

Du beschreibst, was bei dir Zeit frisst. Ich sage dir, ob und wie sich das lösen lässt – und wenn nicht, dann das auch.

Oder kurz schreiben

Drei Felder reichen. Je konkreter du schreibst, was gerade Zeit frisst, desto brauchbarer ist meine erste Antwort.

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