Zum Inhalt springen
Sebastian Klein

Für wen

Ökolandwirtschaft

Der Hof läuft von früh bis spät. Das Büro fängt an, wenn der Stall fertig ist: Bestellungen aus WhatsApp, Mail und Telefon, Lieferscheine, Rechnungen, der Ordner für die Öko-Kontrolle, der Sammelantrag im Frühjahr. Und irgendwo dazwischen die Frage, warum der neue Nachbar im Dorf noch nie vom Hofladen gehört hat. Ich sorge dafür, dass man deinen Hof findet und bei dir bestellt – und baue die Abläufe dahinter so um, dass sie ohne dich laufen. Angebunden an das, was du schon nutzt, und deine Daten bleiben auf deinem Hof.

Freilaufende Hühner auf einer Wiese, im Hintergrund ein orangefarbener Stall und bewaldete Hügel
Imkerei seit 2012, jedes Jahr Kontrolle
Selbst Bioland-Betrieb
Bio-Hof Solbach, Lindenhof e.V., eigener Hofladen
Website und Shop für Höfe gebaut
vorher genannt, kein Stundenkonto
Festpreise
keine US-Cloud nötig
Daten bleiben auf dem Hof

Mit jedem Vermarktungsweg wächst das Büro

Direktvermarktung ist für viele Biohöfe die Antwort auf Erzeugerpreise, die den Aufwand nicht mehr decken. Hofladen, Abokiste, Wochenmarkt, zwei Läden, die beliefert werden, dazu eine Gastronomie, die freitags anruft. Jeder Weg bringt Kunden, die bleiben – und jeder bringt seine eigene Art, zu bestellen. Die Abokunden schreiben in die App, der Koch schickt eine WhatsApp, der Laden eine Mail mit angehängter Excel, und am Hofladen liegt ein Zettel. Am Ende tippst du dieselbe Bestellung dreimal: in die Liste, auf den Lieferschein, in die Rechnung.

Und jeder Weg braucht Kunden, die ihn finden. Wer „Hofladen“ und den Ortsnamen bei Google eingibt, sieht einen Eintrag mit den Öffnungszeiten von vor zwei Jahren – oder den Hof zwei Dörfer weiter. Die Website erzählt von der Hofübergabe 2018, der letzte Newsletter ging im Frühjahr raus, als die Spargelsaison anfing. Nicht, weil es egal wäre. Sondern weil draußen immer etwas Wichtigeres dran ist.

Dazu kommt, was kein Kunde sieht: die Dokumentation. Zukaufbelege, Warenfluss, Saatgut- und Futternachweise, die Lieferantenbescheinigungen – alles muss da sein, wenn die Kontrollstelle kommt. Dazu der Sammelantrag, die Flächen, die Prämien. Nichts davon ist schwer. Es ist nur immer dann dran, wenn draußen etwas Wichtigeres dran ist. Und so entsteht der Ordner in der Nacht davor.

Was ich vom eigenen Betrieb kenne

Ich betreibe selbst eine Bioland-Imkerei mit Hofladen und Online-Shop, seit 2012, mit jährlicher Kontrolle. Ich weiß, wie sich der Stapel anfühlt, der im Juli wächst, und was es heißt, im Februar die Belege zusammenzusuchen, die man im Juli „später“ abgelegt hat. Und ich weiß, wie es ist, wenn der Shop steht und trotzdem niemand bestellt, weil ihn niemand findet.

Für den Bio-Hof Solbach habe ich Website und Online-Shop entwickelt und betreue das E-Mail-Marketing. Für den Lindenhof e.V. habe ich die Website gebaut, Newsletter und Social-Media-Kanäle eingerichtet und die Systeme dahinter aufgesetzt. Beide Betriebe haben mir gezeigt, wo die Zeit wirklich hängt: nicht am Verkaufen, sondern an allem davor und danach. Weil mir die Werkzeuge für diese Arbeit gefehlt haben, habe ich mit crevaro eine Software für Biohöfe und Imkereien gebaut.

Deshalb fange ich immer gleich an: erst verstehen, wie auf deinem Hof gearbeitet wird und wer deine Kunden sind – wer bestellt wie, wer packt, wer schreibt die Rechnung, wo liegt der Kontrollordner, wie hat der letzte Neukunde euch gefunden – und erst dann über Werkzeuge reden.

Vier Abläufe, die auf fast jedem Hof hängen

Bestellungen aus allen Kanälen an einem Ort

Heute: Die Bestellungen kommen über vier Wege und landen in vier Köpfen. Was der Koch am Donnerstagabend geschrieben hat, steht am Freitag beim Packen nirgends – oder steht da, aber mit der falschen Menge, weil es aus dem Gedächtnis übertragen wurde.

Danach: WhatsApp, Mail, Anruf-Notiz und der Zettel aus dem Hofladen werden in einer Liste gesammelt, sortiert nach Liefertag und Kunde. Daraus entstehen Packzettel und Lieferschein, mit den Preisen und Gebinden, die für diesen Kunden gelten. Du prüfst, statt zu tippen. Wer bestellt hat, bekommt eine kurze Bestätigung in deinem Ton.

Was bei dir bleibt: Die Entscheidung, wer was bekommt, wenn die Ernte knapp ist. Das macht kein System, das machst du – nur auf einer Liste, die vollständig ist.

Rechnung und Zahlungserinnerung laufen von selbst

Heute: Der Lieferschein ist raus, die Rechnung kommt, wenn Zeit ist – manchmal am Monatsende, manchmal mit drei Wochen Verzug. Wer nicht zahlt, fällt erst auf, wenn das Konto es tut. Dann schreibst du eine E-Mail, die dir unangenehm ist, an einen Kunden, den du magst.

Danach: Aus dem Lieferschein wird die Rechnung, am selben Tag, mit den Preisen, die gelten, und der Nummer, die stimmt. Sie geht an deine Buchhaltung oder dein Steuerbüro, ohne dass du sie nochmal anfasst. Wer nach vierzehn Tagen nicht gezahlt hat, bekommt eine freundliche Erinnerung – zweimal, in deinem Ton. Erst dann landet es bei dir.

Was bei dir bleibt: Das Gespräch mit dem Laden, der seit zehn Jahren bestellt und gerade ein schlechtes Quartal hat. Das führst du. Aber mit Zahlen, die du nicht erst zusammensuchen musst.

Kontrollunterlagen entstehen nebenbei, nicht in der Nacht davor

Heute: Der Zukaufbeleg liegt im Auto, der Lieferschein vom Saatgut in der Mailbox, die Futterrechnung im Ordner vom Vorjahr. Zwei Wochen vor der Kontrolle fängt das Suchen an. Was fehlt, wird nachgefragt, was nicht mehr da ist, erklärt.

Danach: Jeder Beleg, der reinkommt – per Mail, als Foto vom Handy, als Scan –, wird erkannt, dem richtigen Bereich zugeordnet und abgelegt: Zukauf, Saatgut, Futter, Lieferantenbescheinigung. Der Ordner für die Kontrollstelle ist jederzeit vollständig, weil er nebenbei entsteht. Was fehlt, zeigt dir eine Liste, bevor jemand danach fragt.

Was bei dir bleibt: Das Gespräch mit der Kontrolleurin. Und das gute Gefühl, dass der Ordner da liegt, bevor sie kommt.

Hofladen, Abokiste, Markt: einmal eingetragen, überall aktuell

Heute: Die Öffnungszeiten stehen auf dem Schild, auf der Website, bei Google, auf Facebook und auf dem Flyer von letztem Jahr – und an drei Stellen stimmen sie nicht mehr. Der Spargel ist da, aber das weiß nur, wer vorbeifährt. Der Newsletter hat 400 Adressen, von denen seit April niemand etwas gehört hat.

Danach: Öffnungszeiten, Sortiment, Saisonstart und Aktionen trägst du an einer Stelle ein – und sie stehen auf der Website, im Google-Eintrag und im Newsletter-Footer. Was neu da ist, wird zum Beitrag und zur Newsletter-Zeile, in deinem Ton, du gibst frei. Der Hof ist auffindbar, wenn jemand im Ort nach „Hofladen“ sucht – mit den richtigen Zeiten und einem Foto, das nicht von 2016 ist.

Was bei dir bleibt: Was du erzählen willst. Das Foto vom ersten Kürbis macht niemand für dich. Aber dass es dann überall ankommt, dafür sorgt das System.

Sichtbar werden und verkaufen

Drei Module für den Hof – zum Festpreis

  • Dein Hof wird gefunden

    Google-Eintrag eingerichtet oder bereinigt, Öffnungszeiten und Sortiment überall gleich, Website so gerichtet, dass man sie im Ort und im Umkreis findet.

    Ab 900 €

  • Deine Kunden bestellen

    Hof-Website mit Hofladen, Abokiste und Wochenmarkt – und wenn du willst, mit Shop oder einer Bestellstrecke für Abokunden, Gastronomie und Läden, die bei dir als Lieferschein und Rechnung ankommt.

    Website ab 2.900 € · mit Shop oder Bestellstrecke ab 4.900 €

  • Deine Kunden hören von dir

    Newsletter eingerichtet, Anmeldung im Hofladen und auf der Website, die erste Aussendung geschrieben, Redaktionsplan nach Saison – Spargel, Erdbeeren, Kürbis, Weihnachtsgans.

    Ab 1.900 €

Alle Module und die Betreuung →

Das passt zu dir

Impuls

2 Stunden · 500 €

Du wählst die Richtung: Marke, Sichtbarkeit oder Abläufe. Zwei Stunden auf deinem Hof, am besten mit den Leuten, die packen, liefern und Rechnungen schreiben. Wir gehen den Weg einer Bestellung durch, von der Nachricht bis zum Zahlungseingang, und den Weg eines Belegs bis in den Kontrollordner. Du bekommst eine schriftliche Liste mit den drei Abläufen, bei denen sich Automatisierung bei dir am ehesten lohnt – mit meiner Einschätzung zu Aufwand und Zeitgewinn und einer klaren Aussage, was sich heute noch nicht lohnt. Der richtige Anfang, wenn du spürst, dass es zu viel ist, aber noch nicht weißt, wo anfangen.

Zum Paket →

KI-Kompetenz kompakt

3 Stunden · 700 €

Für Höfe mit Team, Saisonkräften oder Familie, die mitarbeitet: drei Stunden, in denen alle lernen, was diese Werkzeuge können, wo sie danebenliegen und welche Daten niemals hineingehören – Kundenlisten, Preise, Flächendaten. Wir arbeiten an euren echten Fällen: dem Newsletter, der Antwort auf die Abokunden-Mail, dem Aushang für den Hofladen. Am Ende steht eine schriftliche Richtlinie, die auch für die nächste Saisonkraft gilt. Damit ist zugleich die Pflicht aus der europäischen KI-Verordnung abgedeckt.

Zum Paket →

Praxistag

1 Tag · 1.500 €

Ein Tag auf dem Hof, an dessen Ende ein Ablauf läuft – gebaut von den Leuten, die ihn täglich machen, und von ihnen verstanden. Vormittags zerlegen wir den Ablauf: Was passiert wann, wer macht was, wo bleibt es hängen. Nachmittags bauen wir, Schritt für Schritt, mitgemacht statt zugesehen. Passt, wenn mindestens drei Personen mitarbeiten und ihr es selbst in der Hand haben wollt.

Zum Paket →

Sichtbar werden und verkaufen

2–6 Wochen · Module ab 900 €

Google-Eintrag und Website für den Hof, Shop oder Bestellstrecke für Abokunden, Gastronomie und Läden, Newsletter nach Saison – drei Module zum Festpreis, ab 900 €. Eingerichtet, erklärt und so übergeben, dass es ohne Agentur weiterläuft.

Zum Paket →

Ein Prozess, fertig

2–4 Wochen · ab 4.500 €

Du kennst den Zeitfresser – auf Höfen ist es meist die Bestellung bis zur Rechnung oder der Kontrollordner. Ich nehme den Ablauf auf, wie er heute wirklich läuft, nenne dir danach einen Festpreis und baue ihn, angebunden an deine vorhandenen Programme. Einweisung und eine Dokumentation, die man ohne mich versteht, sind inklusive. Vier Wochen nach der Übergabe schauen wir gemeinsam, was der neue Ablauf tatsächlich an Zeit bringt.

Zum Paket →

Betreuung

monatlich · ab 350 €

Die monatliche Begleitung danach – für Hof-Website, Google-Eintrag und Newsletter genauso wie für die Abläufe dahinter. Basis 350 €, Plus 650 € im Monat, zzgl. MwSt.

Zum Paket →

„Auf einem Hof ist Feierabend, wenn draußen Feierabend ist. Dass dann drinnen noch zwei Stunden warten, muss nicht sein.“

Sebastian Klein
Marketing und Abläufe für inhabergeführte Betriebe

Reden wir fünfzehn Minuten.

Du beschreibst, was bei dir Zeit frisst. Ich sage dir, ob und wie sich das lösen lässt – und wenn nicht, dann das auch.

Oder kurz schreiben

Drei Felder reichen. Je konkreter du schreibst, was gerade Zeit frisst, desto brauchbarer ist meine erste Antwort.

Das Formular läuft über meinen eigenen Server. Kein Drittanbieter, keine Weitergabe, keine Newsletter-Anmeldung im Hintergrund.

Pflichtfelder: Name, Antwortweg, Anliegen